E-Montainbike und Pedelec

Unterschiede und Gemeinsamkeiten von E-Montainbike
und Pedelec

Zurzeit werden Pedelecs und E-Montainbikes immer beliebter. Wir können
beobachten, dass besonders Senioren, aber auch Mountainbiker, E-Montainbikes
und Pedelecs kaufen. Nach Zahlen des Zweirad-Industrie-Verbandes wurden in 2018
über 800.000 dieser Fahrräder in Deutschland verkauft. Ein Wachstum von ca. 20%
zum Vorjahr. E-Montainbikes und Pedelecs sind beides Fahrradarten, die
zusätzliche Elektromotoren haben. Diese sind zur Unterstützung der Fahrradfahrer
in die Bikes eingebaut. 

E-Montainbike
und Pedelec sind nicht identisch

E-Montainbike
und Pedelec können gut differenziert werden. Formal gibt es einige
Unterschiede:

Ein Pedelec steht für Pedal Electric Cycle.
Das Pedelec ist als ein Fahrrad definiert, das den Fahrer mit dem E-Motor unterstützt. Der
E-Motor unterstützt die menschliche Muskelkraft 
in verschiedener Intensität. Dies geschieht allerdings nur dann, wenn
der Fahrer in die Pedale tritt. Benutzt der Fahrer die Pedale nicht, so ist
auch der Motor nicht aktiv. Mit dem Pedelec kann sich der Fahrer also nicht
fortbewegen, ohne in die Pedale zu treten.

E-Montainbike
fährt auch ohne Muskelkraft

Ist ein Mountainbike
als E-Bike ausgerüstet wird oftmals der Begriff E-Montainbike verwendet.  Der Begriff E-Bike steht dabie eigentlich  formal für ein Elektrofahrrad, das sich
auch dann fortbewegen kann, wenn der Fahrer die Pedale nicht benutzt. Der
Elektromotor lässt sich über einen Griff aktivieren und in seiner Drehzahl
regulieren. Der Fahrer muss also beim Fahren eines E-Montainbikes zumindest
sein Gleichgewicht halten. MNnun gahdelt s sich eim E-Montainbik i.d.R. also um
ein E-Moutainpedelec. Das E-Montainbike ist mit dieser Funktion vergleichbar mit
einem Pedelc

Rechtliche Bestimmungen zum
Pedelec

Bei einem
Pedelec ist es so, dass die Unterstützung durch den Motor maximal bei 250 Watt betragen
darf. Die Geschwindigkeit ist auf
maximal 25 Kilometern pro Stunde begrenzt. Zurückzuführen sind diese
maximalen Werte auf rechtliche Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung. Ein Pedelec
ist rechtlich dem Fahrradgleichgestellt.

Somit besteht für
einen Pedelec Fahrer und das Pedelec keine
Pflicht zum Abschluss einer Versicherung.

Außerdem lässt
sich an einem solchen Pedelec auch ein Fahrradanhänger anbringen, um
beispielsweise Kinder zu transportieren. Übrigens dürfen hier Kinder mit einem
Alter von bis zu sieben Jahren auf dem Kindersitzt mitgenommen werden. Wenn
vorhanden muss der Fahrer eines Pedelecs 
auch den Radweg benutzen. Und wie zu beobachten ist, werden ja immer
mehr Radwege gebaut.

Das S-Pedelec

Als sogenannten S-Pedelecs
werden mit Motoren, die eine Leistung von bis zu 500 Watt haben,  bezeichnet. Der Motor ist erst ab  45 Kilometern pro Stunde gedrosselt.
Allerdings handelt es sich hier rechtlich
gesehen um Kleinkrafträder. Folglich müssen diese Fahrzeuge auch ein Versicherungskennzeichen
besitzen und  man benötigt einen
Führerschein. Auf jeden Fall besteht eine Helmpflicht für die Fahrer von S-Pedelecs.

Radwege dürfen übrigens nicht benutzt werden, Kindersitze oder Anhänger
ebenfalls nicht.

Vor und Nachteile beider Fahrzeugarten

In der Praxis
verschwimmen diese Unterscheidungen und insbesondere was den
Versicherungsschutz betrifft sollten sie sich vergewissern, was Sie für ein
Fahrzeug kaufen.  Erkundigen Sie sich vor
dem Kauf, ob das Wunschfahrrad rechtlich als 
E-Montainbike oder Pedelec eingestuft wird. Es ist wichtig um zu wissen,
ob es einen Versicherungsschutz benötigt oder ob die in Deutschland notwendigen
Drosselungen der Motorleistung und der Geschwindigkeit am Fahrzeug angebracht
sind und somit der Versicherungsschutz entfällt. Es ist übrigens auch möglich E-Montainbikes
zu drosseln und damit den Versicherungsschutz nicht erforderlich zu machen.

Weiterführende Information
finden Sie auf der Seite des ZIV.




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